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Hornbrille? Kellerkind? Schluss mit den Mythen über Frauen in der IT

  • Autorenbild: Nathalie Epp
    Nathalie Epp
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Zwischen Kabelsalat, Codezeilen und Klischees.


Wenn man an IT denkt, sehen viele immer noch das gleiche Bild: dunkler Raum, Hoodie, Energy Drink – und natürlich ein Mann vor dem Bildschirm. Aber die Realität ist längst bunter. Frauen arbeiten in der IT – als Entwicklerinnen, Ingenieurinnen, Projektleiterinnen, UX-Designerinnen oder Security-Expertinnen. Trotzdem halten sich einige Mythen hartnäckig. Zeit, sie mit einem Augenzwinkern zu entlarven.


Mythos 1: „Frauen und Technik – das passt nicht zusammen.“


Realität: Doch, Tut es. Frauen administrieren Server, schreiben APIs, designen KI-Modelle – und erklären zwischendurch, warum das WLAN nicht einfach „magisch funktioniert“. Technik ist kein Männerding. Sie ist ein Menschending. Was fehlt, ist nicht das Interesse – sondern oft die Einladung, einfach mitzumachen.


Mythos 2: „Frauen können keinen PC reparieren, ohne ihn kaputt zu machen.“


Realität: Wir lesen Anleitungen. Und zwar Komplett. Und wenn’s trotzdem nicht klappt, googeln wir – gründlich. Das Ergebnis: Der Rechner läuft wieder, die Kabel sind beschriftet, und der Desktop ist endlich aufgeräumt. Multitasking? Nennen wir Systemoptimierung.


Mythos 3: „Frauen in der IT sind alle Nerds mit Brille.“


Realität: Ja, und? Nerds sind die neuen Rockstars. In der IT gibt es keine „typische“ Frau. Manche tragen Hoodies, andere High Heels, wieder andere laufen barfuß durch den Coworking Space. Vielfalt ist kein Stilbruch – sie ist die Grundlage für Innovation.


Mythos 4: „In der IT gibt’s keine Frauen.“


Realität: Doch, aber viele von uns sind einfach zu beschäftigt, Systeme am Laufen zu halten, um das ständig zu betonen. Wir sitzen im Backend, in der Cloud, in der Security-Abteilung – oder in Meetings, die funktionieren, weil wir sie organisiert haben. Und während manche noch darüber diskutieren, ob „Frauen in der IT“ etwas Besonderes sind, schreiben wir längst den Code, der die Diskussion möglich macht. 😉


Mythos 5: „Frauen mögen keine Technik-Gadgets oder Spiele.“


Realität: Wir mögen sie – nur anders. Nicht jede braucht RGB-Beleuchtung und 17 USB-Anschlüsse. Aber gebt uns Tools, die Sinn machen, Zeit sparen oder einfach Spaß bringen – und wir sind sofort dabei. Technik ist dann spannend, wenn sie das Leben smarter macht. Nicht komplizierter.


Mythos 6: „Frauen programmieren anders.“


Realität: Vielleicht – aber das ist nichts Schlechtes. Viele Frauen schreiben lesbaren, klaren Code, kommentieren gewissenhaft und denken an die, die später damit arbeiten müssen. In einer Welt voller Spaghetti-Code ist das kein „weiblicher Stil“, sondern schlicht Best Practice.


Mythos 7: „Frauen in der IT haben’s schwer.“


Realität: Ja, manchmal schon. Vor allem, wenn man in Meetings als „die IT-Dame“ vorgestellt wird oder erklären muss, dass man nicht im Support arbeitet, sondern den Support programmiert hat. Aber wir sind hartnäckig, geduldig und kreativ genug, um das System „Gleichberechtigung“ weiterzubugfixen. Beta-Versionen brauchen eben Zeit.


Fazit: Weniger Mythen, mehr Miteinander


Frauen gehören in die IT – nicht, weil sie Quoten erfüllen, sondern weil sie Perspektiven mitbringen, die Technologie menschlicher, verständlicher und nutzerfreundlicher machen. Die Zukunft der IT ist divers, kreativ und inklusiv. Und wer das noch nicht verstanden hat, sollte dringend ein Update installieren.


Jetzt bist du dran:


Welche IT-Mythen hast du selbst schon gehört – oder vielleicht sogar widerlegt? Teile deine Erfahrungen, Lieblingsanekdoten oder alltäglichen WTF-Momente in den Kommentaren. Vielleicht schreiben wir gemeinsam das nächste Kapitel: „IT-Realitäten aus der Sicht der Frau – Version 2.0“.


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